12. September 2025

Solve for Tomorrow

Hallo, ich bin Ulli und mache gerade mein Praktikum bei Raumdeuter. Wir geben Fußballfans eine Stimme, die wirklich gehört wird.
Wir wollen die Zukunft von Sportclubs und ihren Fans gestalten und die näher zusammen bringen. Deshalb haben wir uns entschieden bei Solve von Tomorrow teilzunehmen, hier ein kurzer Einblick in die Woche.


Bei diesem Wettbewerb geht es darum, junge Menschen mit Ideen und Visionen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Konzepte in die Realität umzusetzen. Von den ursprünglich 150 teilnehmenden Teams kamen wir als eines der zehn besten ins Halbfinale im Samsung-Germany-Headquarter in Eschborn, wo wir uns für die Top 5 qualifizierten. Anschließend folgte das Idea Camp. Während dieser Zeit bekam jedes Team Mentoren von Samsung, die es begleiteten und unterstützten. Wir hatten drei Mentoren: Raphael, Markus und Robin. Sie standen uns bei Fragen mit Ratschlägen zur Seite und halfen uns mit ihrer Erfahrung. Für die letzten fünf Teams ging es im Oktober endlich nach Berlin ins große Finale von „Solve for Tomorrow“, um die Top 3 zu küren. Samsung hatte für die Finalisten eine abwechslungsreiche Woche geplant, die von einer Stadtbesichtigung per Boot bis hin zum Hallenbesuch von Samsung auf der IFA-Messe reichte.

Am Dienstag reisten alle Teams individuell an und checkten im Hotel ein. Nach der Anreise trafen wir uns mit zwei unserer Praktikanten zu einem Teamevent. Wir gingen gemeinsam bowlen, um unseren Teamgeist zu stärken. Anfangs landeten noch viele Würfe daneben, doch schnell lief es besser, nur Max blieb unschlagbar. Wir unterhielten uns, lachten und feierten jeden kleinen Erfolg. Nach dem Bowlen fuhren wir spontan zu einem Teammitglied in der Nähe. Seine Wohnung war sehr ästhetisch gestaltet. Er hatte viele Pflanzen und eine atmosphärische Beleuchtung. Vom Fenster aus hatte man einen beeindruckenden Blick auf den nächtlichen Fernsehturm.

Am Mittwoch besuchten wir gemeinsam den Co-Working-Space. Dort nutzten wir die Gelegenheit, um unserem Pitch den letzten Feinschliff zu verleihen und konstruktives Feedback zu erhalten. Zum Abschluss gaben wir ein Interview. Vor dem Mittagessen ging es weiter in ein AI Gym, wo wir einen kleinen Werbefilm drehten. In erstaunlich kurzer Zeit waren alle Aufnahmen im Kasten. Hier wurde deutlich, wofür wir stehen: Gemeinsam finden wir die besten Lösungen, jeder trägt Verantwortung für seinen Teil und jede Stimme zählt.

Am Abend fand schließlich der Wettbewerb statt. Die Aufregung stieg und alle sahen umwerfend aus. Man hätte meinen können, es habe einen geheimen Dresscode gegeben, denn alle Teilnehmer trugen Weiß oder Blau. Nach und nach wurde jeder Pitch leidenschaftlich und voller Emotionen präsentiert. Wir waren als erstes dran, Leon präsentierte unseren Pitch und nahm binnen weniger Sekunden nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum mit einer fesselnden Präsenz ein. Es war spürbar, dass unsere Idee Interesse geweckt hatte und die Aufmerksamkeit im Raum ihm gehörte. Nach unserem Pitch, den Leon scheinbar mühelos aus dem Ärmel geschüttelt hatte, kamen wir alle zusammen in Fußballtrikots auf die Bühne. Wir stellten uns den Fragen der Jury und schufen so einen eindrücklichen Moment.
Wie bereits angedeutet, hatten auch die anderen Teams starke Pitches. Nachdem alle ihre Pitches präsentiert hatten, zog sich die Jury zurück, um ihre Entscheidung zu treffen. Letztlich hat es für uns nicht gereicht, was natürlich schade ist, aber dennoch in Ordnung. Schließlich sind wir Sportler, und dazu gehört es, sowohl zu gewinnen als auch zu verlieren. Ausgezeichnet wurden drei andere spannende Projekte. Wie ich hörte, war die Entscheidung für die Jury alles andere als einfach.

Gewonnen hat „I make AI“, ein Projekt, das KI nutzt, um die Bewertung im Schulsport fairer zu gestalten. Dabei steht nicht mehr die absolute Leistung, sondern der individuelle Fortschritt im Mittelpunkt, also wie sich der Schüler mit der Zeit verbessert.
Platz zwei ging an „CYCLE YOU“, ein Projekt, das Frauen dabei unterstützt, ihren Zyklus besser zu verstehen und zu erkennen, welche Sportübungen und Ernährungsweisen in welcher Zyklusphase optimal sind.
Den dritten Platz belegte „Habric“, drei junge Männer, die blinden Menschen ein Stück ihrer Lebensqualität zurückgeben wollen. Deshalb haben sie das „blind sonar headband“ entwickelt, das blinden Menschen durch haptisches Feedback ein Gefühl für ihre Umgebung zurückgibt. So können sich die Betroffenen sicherer bewegen und auch Sport treiben.

Anschließend hatten alle Teilnehmer und Gäste Zeit, sich auszutauschen und zu networken. Dabei konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen, die uns künftig unterstützen werden. Genau solche Begegnungen sind entscheidend, denn nur durch Feedback oder den Blick von außen kann man wachsen und besser werden. Die Dachterrasse des „Alice Rooftop & Garden” bei Nacht war traumhaft: Lichterketten verwandelten die Balken in einen Sternenhimmel. An den Seiten standen gemütliche Sofas zum Entspannen. Zum Abschluss des Tages sind einige der Teilnehmer noch ins Matrix gegangen, das war auf jeden Fall ein Erlebnis.

Der Donnerstag war ein vollgepackter Tag mit einigen spannenden Programmpunkten. Nach dem ereignisreichen Mittwoch konnten wir erstmal etwas ausschlafen. Als erster Programmpunkt am Nachmittag stand die AI Class Tour im Saturn in der Innenstadt auf dem Plan. Dort wurden uns die neuesten Samsung-Produkte präsentiert. Zum Beispiel der sprachgesteuerte Kühlschrank: Mit dem Befehl „Hi Bixby, öffne die Tür“ öffneten sich die Türen wie von Zauberhand. Vor dem Saturn gab es einen Content-Bereich, in dem jeder kleine Beiträge für Social Media erstellen konnte. Dort ist unser cooles Slow-Motion-Video entstanden. Anschließend gab es eine kleine Stadtführung übers Wasser mit beeindruckenden Gebäuden und jeder Menge bereichernder Infos über Berlin. Ich hatte am Nachmittag die Gelegenheit, an einem Mitarbeitergespräch teilzunehmen, das sehr lehrreich war. Ich habe dabei einen Einblick in den Arbeitsalltag erhalten und erfahren, wie der aktuelle Stand ist, wie Probleme gelöst werden und wie Verantwortung und Koordinationen ablaufen. Mir ist aufgefallen, dass hier jeden Tag an Verbesserungen gearbeitet wird. Schritt für Schritt geht es so dem Ziel näher, das ist bemerkenswert. Gegen Abend haben wir uns bei ein paar kühlen Getränken zum Networken getroffen und anschließend noch etwas Teambuilding betrieben, denn ein gutes Team lebt von Zusammenhalt und einer starken Synergie. ✨

Am Freitag haben wir die Messe „Internationale Funkausstellung“ (IFA) besucht. Nach einer eher kurzen Nacht ging es direkt zur IFA. Nach einigen Hürden und der einen oder anderen Wartezeit haben wir eine inspirierende Führung durch die Samsung-Halle bekommen. Im Anschluss verabschiedeten wir uns voneinander und erkundeten eigenständig die Messe, bevor wir nach Hause gingen. Es gab jede Menge Innovationen und neue Produkte zu sehen. Von Pflanzen, die mithilfe von Technik mitteilten, dass sie Wasser oder Dünger brauchen, bis hin zu allerlei Massage-Geräten oder AI-Dartscheiben war alles dabei. Das war für uns besonders interessant, denn auch wir setzen auf Innovation und neue Ideen. Trotzdem steht bei uns immer der Mensch im Mittelpunkt: „Mensch first, Technik second”.

Samsung hat für uns eine gelungene Woche mit unvergesslichen Erlebnissen geschaffen. Dafür bin ich sehr dankbar, ebenso wie für das Vertrauen meines Teams, das mich mitgenommen hat. Ich bin zwar noch nicht lange Teil des Teams, habe mich aber von Anfang an gut aufgenommen und geschätzt gefühlt. Es war eine schöne Woche, nicht nur wegen der Erlebnisse, sondern auch wegen der Begegnungen und Menschen. ✨

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